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Systeme zur Luftverbesserung

In diesem Artikel will ich einige der Produkte vorstellen, die zur Verbesserung der Atemluft benutzt werden. Neben den „normalen“ Luftreinigergeräten , gibt es auch einige andere Raumklimaverbesserer wie zum Beispiel der sogenannte Luftwäscher.

Der Luftwäscher

In vielen Räumen herrscht eine trockene staubige Luft. Besonders im Winter ist deshalb zu empfehlen die Luft durch einen höheren Wassergehalt zu befeuchtigen. Denn zu dieser Jahreszeit sind Schnupfen, Grippe aber auch Allergien am Vormarsch. Ich erinnere mich dabei nur an meine Kindertage, als meine Mutter kleine Wasserbäder aufstellte um die Luft zu befeuchtigen und damit die zu trockene ungesunde Luft auffrischte.

Doch ein Gerät unter den Luftreinigern besitzt die Eigenschaft genau diese trockene Luft zu bekämpfen, nämlich der Luftwäscher. Der große Vorteil dabei ist, dass man mit dem Luftwäscher praktisch zwei Geräte in Einem hat. Denn neben der normalen Luftbefeuchtigung, reinigt dieses Gerät gleichzeitig die Luft, indem es sozusagen das Wasser wäscht. Es werden also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Wie funktioniert ein Luftwäscher?

Genaugenommen funktioniert das Ganze so: Die Luft wird über einen Ventilator in den Luftwäscher angesaugt. Danach wird sie über sich drehende Platten im Wasserbad geleitet. Hier läuft der eigentliche Reinigungsprozess ab, denn die winzigen Schmutzpartikel binden sich nun im Wasser und werden danach separiert. Durch das Kaltverdunstungsprinzip gibt der Luftwäscher gleichzeitig genügend Luftfeuchtigkeit ab, um ein angenehmes Klima zu schaffen.

Der Ionisator

Ionen sind ein natürlicher Bestandteil unserer Atemluft. Und auch im Zusammenhang mit Sauberkeit müsste seit einer wohl bekannten TV-Werbung mit dem Thema Putzen, das Ionenprinzip wohl jedem ein Begriff sein. Sinkt der natürliche Ionen Anteil in der Luft ab, so hat dies Einfluss auf die Sauerstoffverwertung unseres Körpers. Besonders in Großstädten und Ballungsgebieten findet hier durch die Schadstoffbelastung ein Absinken der Ionen in der Atemluft statt.

Der Quarzstrahler

Für diese Infos verlinke ich eine andere Seite: Quarzstrahler

Natürliche Ionen entstehen vor allem an Orten, an denen wir die Luft als besonders frisch befinden, nämlich an Küstengebieten, Wäldern, Wasserfällen oder nach Gewittern. Diese sind negativ geladen und werden durch Schadstoffe wieder neutralisiert. Vor allem ein natürlicher Ionenausgleich ist notwendig, damit die Luft keine schädliche Wirkung auf uns hat.
Eine leicht erhöhte Konzentration von negativen Ionen hat eine positive Auswirkung auf unser Wohlbefinden und unser psychisch-physisches Gleichgewicht. Vor allem auf unser Herz- Kreislaufsystem sowie auf unser Nervensystem haben diese Ionen eine entspannende Wirkung.

Ein Ionisator erhöht also die negativ geladenen Ionen in der Luft und schafft damit eine deutlich gesündere Atemluft, die das Wohlbefinden aller im Raum steigert.

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Luftbefeuchter für mehr Wohlbefinden

Wie Luftbefeuchter die Raumluft verbessern

Luftbefeuchter, nicht zu verwechseln mit Luftreinigern, erhöhen die Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumlichkeiten. Sie sorgen für ein ausgeglichenes Raumklima und damit für mehr Wohlbefinden. Während der herbst-, winter- und frühjährlichen Heizperiode herrscht nämlich in vielen Räumen eine viel zu trockene Raumluft.

Es ist kein Geheimnis, dass die Raumluft durch das Beheizen mittels Heizung, Kamin oder Ofen mehr und mehr austrocknet, denn ein natürlicher Austausch der Luftfeuchtigkeit ist, gerade im Winter und bei besonders kalten Temperaturen, nur bedingt möglich. Sogenanntes Stoßlüften ist beispielsweise immer nur dann möglich, wenn man selbst in der Wohnung zugegen ist.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an den obligatorischen Wasserbehälter, welcher früher an fast jedem Heizkörper zu finden war? Dabei handelt es sich um einen Luftbefeuchter in seinem Ursprung. Und wie Sie sehen, war es schon damals nötig die Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen, durch verdunstendes Wasser, zu bestimmen Jahreszeiten zu erhöhen.

Trockene Raumluft stellt also kein Problem unserer heutigen Lebensweise dar, sondern ist einfach dem Umstand geschuldet, dass die Luft im Winter generell trockener ist, als es beispielsweise im Sommer der Fall ist. Da die Methode des Wasserbehälters am Heizkörper weder steuerbar ist, noch bei heizkörperunabhängigen Heizungsanlagen angewandt werden kann, wurden moderne Standgeräte zur individuellen Luftbefeuchtung entwickelt. Der moderne und technisch versierte Luftbefeuchter ist mit einem kleinen Wassertank ausgestattet und sorgt für ein gesundes Raumklima, überall und jederzeit.beurer dual lb88

Die Verwendung eines Luftbefeuchters empfiehlt sich übrigens nicht nur für beheizte Räumlichkeiten im Winter, sondern auch für klimatisierte Wohn- und Büroräume im Sommer. Klimatisierte Räumlichkeiten weisen ebenso ein sehr trockenes Raumklima auf, denn ihr Funktionsprinzip gleicht dem der Heizungsanlage.

Luftbefeuchter für klimatisierte Wohn- und Büroräume

Große Wohn- und Büroräume verfügen häufig über eine zentrale Lüftungsanlage. Nicht selten ist diese an eine Klimaanlage gekoppelt. Verfügt die Lüftungsanlage über eine angeschlossene Klimaanlage ist es möglich, diese mit einem zentralen Luftbefeuchter auszustatten. Jedoch wird in den meisten Fällen auf den Einbau einer solchen Anlage verzichtet, da sie einerseits relativ wartungsintensiv und andererseits kostenintensiv ist.

Ist keine zentrale Luftbefeuchtungsanlage im Gebäude verbaut, stellt der eigene, mobile Luftbefeuchter eine ideale Alternative dar. Denn mit ihm lässt sich der individuelle Wohlfühl-Luftbefeuchtungswert perfekt erzielen.

Ob durch klimatisierte oder beheizte Räume, die Raumluft mittels Luftbefeuchter mit Feuchtigkeit anzureichern ist immer dann sinnvoll, wenn innerhalb geschlossener Räume eine zu trockene Luft herrscht.

Zu trocken gilt Raumluft übrigens immer dann, wenn die Luftfeuchtigkeit bei unter 40 Prozent liegt. Ein Wert unterhalb der 40 Prozentmarke wirkt sich nicht nur auf das allgemeine Wohlbefinden aus, sondern mitunter auch auf die körperliche Gesundheit. Durchschnittlich fühlen sich Menschen bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 bis 60 Prozent am wohlsten.

Für wen ist die Anschaffung eines Luftbefeuchters sinnvoll?

Trockene und brennende Augen gelten als erstes Warnzeichen, dass die Raumluft zu trocken ist. Auch raue Lippen und trockene Haut deuten auf ein zu trockenes Raumklima hin. Darüber hinaus hat ein zu trockenes Raumklima permanent ausgetrocknete Schleimhäute zur Folge. Über einen längeren Zeitraum kann dies gravierende Folgen für die Gesundheit haben.

Kann die Nasenschleimhaut beispielsweise ihrer Schutzfunktion nicht mehr nachkommen, da ihr durch zu trockene Raumluft permanent Feuchtigkeit entzogen wird, drohen leichte bis schwere Infektionen durch Bakterien, Viren oder anderen Mikroorganismen. Das Immunsystem wird dadurch nachhaltig geschwächt. Zu trockene Raumluft kann auch für eine Infektion der oberen Atemwege verantwortlich sein, welche sich mitunter durch Reizhusten oder Kratzen im Hals äußert.

Wer die beschriebenen Symptome bei sich oder seinen Familienmitgliedern feststellt, sollte also schnell ins Handeln kommen und im ersten Schritt eine Messung der Luftfeuchtigkeit vornehmen oder vornehmen lassen.

Tipp: Am schnellsten lässt sich die Luftfeuchtigkeit mittels Hygrometer bestimmen.

Auch Sammler setzen auf Luftbefeuchter

Hätten Sie es gewusst? Nahezu jeder Sammler und Besitzer von Antiquitäten setzt auf die zusätzliche Raumluftbefeuchtung mit einem Luftbefeuchter. Dabei steht nicht nur die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit im Vordergrund. Vielmehr setzen Sammler auf Luftbefeuchter, um eine konstante und gleichmäßig hohe Luftfeuchtigkeit zu garantieren. Schwankende Werte führen mitunter zur Austrocknung antiker Möbel und sind maßgeblich dafür verantwortlich auch andere Sammelstücke nachhaltig zu schädigen.

Sammler und Besitzer von Antiquitäten setzen häufig auf Geräte mit integriertem Hygrostat, denn diese sind in der Lage die Luftfeuchtigkeit kontinuierlich zu messen. Ist die gewünschte Luftfeuchtigkeit erreicht, schaltet sich das Gerät selbstständig ab. Nimmt die Luftfeuchtigkeit ab, schaltet sich das Gerät wieder selbstständig ein. Der Schwellenwert lässt sich individuell definieren und auf die jeweiligen Bedürfnisse anpassen.

Welche Luftbefeuchter-Technologien gibt es?

Luftbefeuchter sind derzeit mit drei verschiedenen Technologien erhältlich. Dazu zählen im Einzelnen:

Luftbefeuchter mit Verdampfer-Technologie

Diese Geräte sind mit einem Heizelement ausgestattet. Das Heizelement trägt dafür Sorge, dass das Wasser verdampft und der dabei entstehende Wasserdampf an die umliegende Umgebung abgegeben wird. Eine hohe und sehr hygienische Befeuchtungsleistung zeichnet Modelle, die auf der Verdampfer-Technologie basieren, aus. Mögliche Keime werden durch das Verdampfen des heißen Wassers abgetötet.

Luftbefeuchter mit Verdunster-Technologie

Diese Geräte arbeiten nach dem Prinzip der natürlichen Verdunstung. Dazu wird über einen Filter die Oberfläche des Wassers erhöht. Die darüber abgeleitete Luft reichert sich mit Wasser an und gibt sie danach an den Raum ab.

Luftbefeuchter mit Zerstäuber-Technologie

Diese Geräte arbeiten größtenteils mit Ultraschall-Technologie. Das Wasser wird mittels dieser Technik in einen sehr feinen Nebel verwandelt. Über einen Ventilator und entsprechende Düsen wird dieser an die Raumluft abgegeben.

Einige Hersteller haben in ihren Geräten mehrere Technologien miteinander vereint. Diese Kombigeräte zeichnen sich durch wesentlich mehr Funktionalität und Nutzungskomfort aus. Ein gutes Beispiel für solch ein Kombimodell stellt der Luftbefeuchter LB 88 Dual der Marke Beurer dar. Hier wurden hoher Bedienkomfort und große Funktionalität miteinander vereint. Seine Dual-Technologie basiert auf einem Ultraschallvernebler, welcher an einen Verdampfer gekoppelt ist.

Aber nicht nur das, auch die Möglichkeit zur Luftaromatisierung ist mit diesem Modell gegeben. Um die Luft zu aromatisieren, muss lediglich ein entsprechendes Aromapad in entsprechende Vorrichtung geben werden. Auch Kalk hat mit dem Modell von Beurer keine Chance. Die dazugehörigen Kalkpads enthärten kalkhaltiges Wasser und vermeiden unschöne Schlieren oder Kalkablagerungen an Möbeln und anderen Gegenständen.

Die Vorteile der Dual-Technologie beim Luftbefeuchter am Modell Beurer LB88 Dual

luftbefeuchter von beurerNormale Luftbefeuchter arbeiten lediglich nach einem Funktionsprinzip. Entweder handelt es sich bei der verbauten Technologie um einen Verdampfer, um einen Verdunster oder aber, um einen Zerstäuber. Jede Technologie besitzt Vor- und Nachteile. Einer der größten Nachteile ist die große Gefahr der Keimbildung bei Verdunstern und Zerstäubern.

Beurer konnte in seinem Luftbefeuchter-Modell LB 88 Dual gleich mehrere dieser Technologien miteinander vereinen. Dem Markenhersteller ist es gelungen ein sehr leistungsstarkes und individuell steuerbares Produkt zu schaffen. Die Ultraschalltechnologie garantiert eine sehr hohe Befeuchtungsleistung, während der heiße Wasserdampf dafür sorgt, dass Keime jeglicher Art sehr effektiv und wirkungsvoll abgetötet werden.

Ausgelegt für eine Raumgrößte von 48 Quadratmetern lässt er sich ideal zur Luftbefeuchtung für Wohn- und Geschäftsräume nutzen. Auf höchster Stufe liefert er eine Befeuchtungsleistung von rund 550 Millimeter pro Stunde und sorgt damit auch in großen Räumen – binnen kürzester Zeit – für ein gesundes Raumklima. Sein Design ist durchaus dekorativ. In weiß oder schwarz erhältlich, fügt sich dieser minimalistische Luftbefeuchter perfekt in fast jede Räumlichkeit ein.

Während der Verdampfer in drei verschiedenen Stufen, bequem per Drehrad, regelbar ist, lässt sich der Ultraschallvernebler stufenlos regeln. Spielend einfach lässt sich die Befeuchterleistung an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Die Bedienung ist zudem sehr nutzerfreundlich. Eine blaue LED-Lampe leuchtet dann, wenn das Gerät arbeitet. Die gewählte Wasserverdampfungsstufe wird ebenso durch blaue LED-Lampen angezeigt. Sinkt der Wasserstand unter das benötigte Minimum, signalisiert ein rotes Licht den Wassermangel. Aus Sicherheitsgründen schaltet sich der Luftbefeuchter automatisch ab.

rauchvernichter

Wie funktionieren Luftreiniger, Luftbefeuchter, Rauchvernichter?

Luftreiniger sind wichtig um die oft mit Schadstoffen belastete Atemluft in Innenräumen zu beseitigen. Es gibt verschiedene Luftreinigersysteme, die eine große Anzahl von Verschmutzungen in der Luft reinigen können und somit eine gute und frische Luftatmosphäre schaffen. In diesem Artikel möchte ich Ihnen verschiedene Funktionsweisen von Luftreinigern, aber auch Luftbefeuchter und Rauchvernichter darstellen.

Ein Luftreiniger verwendet verschiedene Filtersysteme. Dies ist von Reiniger zu Reiniger verschieden und kann auch kombiniert werden. Um nun auf die Funktion der Luftreiniger einzugehen möchte ich die verschiedenen Filtersysteme darstellen:

Aktivkohlefilter

Der wohl bekannteste Filter ist der Aktivkohlefilter. Vielleicht werden ihn einige noch aus dem Chemie Unterricht kennen. Der Aktivkohlefilter besteht aus einer schwarzen Matte, in der vor allem Gase, unangenehme Gerüche und Rauchpartikel gefiltert werden. Diese Moleküle verfangen sich praktisch in der hoch feinen Aktivkohlestruktur und werden dadurch aus der Luft herausgefiltert. Herauskommt eine von Gasen befreite Luft.

Aktivkohlefilter können jedoch nicht unbegrenzt schädliche Moleküle in sich aufnehmen, deshalb ist es wichtig, dass der Aktivkohlefilter immer rechtzeitig gewechselt wird. Man kann dies daran erkennen, dass der Filter von seiner anfangs eher weichen Struktur, später eine immer rauere und härtere Konsistenz annimmt.

Der elektrostatische Filter

Wie der Name schon sagt funktioniert dieser Filter über elektrische Ladungen. Dabei werden mehrere kleinere parallel angeordnete Metalllamellen in den Filter integriert und dabei mit Spannung geladen. Vor den Metalllamellen verlaufen nun Drähte, die den Schmutz elektrisch aufladen. Der Effekt ist, dass die aufgeladenen Schmutzpartikel nun von den Metallplatten angezogen werden.

Dort wird der Schmutz abgelagert. Der Vorteil dieser Filter ist, dass man keine Nachkosten hat, da das System permanent funktioniert. Einzige Voraussetzung ist die Reinigung der Filterplatten mit speziellen Reinigungsmitteln.

rauchvernichterJe nach Luftgeschwindigkeit kann der Wirkungsgrad bei Partikeln > 0,3 Mikrometer über 99 % betragen. Auf Grund der elektrischen Ladung werden Keime und Bakterien inaktiviert. Aufladbare Nanopartikel werden ebenfalls an den Filterlamellen abgeschieden. Elektrofilter eignen sich nur für Partikel und Aerosole, in der Industrie auch für Ölhaltige Abluft.

Gasförmige Luftschadstoffe können nicht ausgefiltert werden; dazu kombiniert man den Elektrofilter z.B. mit einen Aktivkohlefilter.Ein vermeintlicher Nachteil von Elektrofiltern sind die höheren Anschaffungskosten, die sich jedoch über die günstigen Folgekosten schnell amortisieren

Der photokatalytische Filter

Dieser Filter bietet mit einem Wirkungsgrad von 99.99% einen extrem hohen Schutz gegen verunreinigte Luft. In der Funktionsweise ähnelt er dem elektrostatischen Filter und absorbiert die Staub- und Geruchspartikel mit einer Art Katalysator. Neben Geruchspartikeln, eliminiert der photokatalytische Filter sogar Keime, Bakterien und Krankheitsviren. Der photokatalytische Filter ist also überaus wirksam und hat eine extrem lange Filterstandzeit.

Die Funktionsweise der Luftreiniger hängt also stark von seinen Filtern ab. Vom Aktivkohlefilter über elektrostatischem Filter bis zum photokatalytischem Filter hat dabei jeder seine Stärken und Schwächen und wird unterschiedliche verwendet. Oftmals geschieht dies auch durch Hintereinanderschaltung.

luftreiniger bei starker luftverschmutzung

Luftreiniger – gesunde Atemluft für jeden Raum!

Studien von führenden Umweltschutzverbänden zeigen, dass die Atemluft in vielen Innenräumen eine teilweise 100-fach höhere Schadstoffbelastung hat, als die Luft im Freien.

Ich will Ihnen nun auf meiner Website über Luftreiniger zeigen, welche Möglichkeiten es gibt einer solch hohen gesundheitlichen Belastung aus dem Wege zu gehen. Denn Fakt ist, alle 10 Jahre steigen die Asthmaerkrankungen um 50 % an. Außerdem gibt es tendenziell immer mehr Beschwerden bei Atemwegsproblemen und die Allergieraten steigen in die Höhe.

Luftreiniger nach Belastung

Für Räume mit einer starken Besucherfrequenz sollten Luftreiniger zum Einsatz kommen, die Tabakrauch, Allergene, unangenehme Gerüche und Staubpartikel sowie Bakterien und Viren aus der Raumluft filtern. Für die Filterung im Sanitär- und Baustellenbereichen steht die Eliminierung von hohen Staubkonzentrationen im Vordergrund. Gefährdende Staubpartikel aus quarzhaltigen Steinen, Holz oder Asbest müssen genauso wie Allergene und Mikrofasern aus der Luft gefiltert werden. Bei besonders großen Belastungen kann der Luftreiniger auch außerhalb der Arbeitsräume installiert werden. Diese Räume sollten dann entsprechend abgedichtet werden, um den Transport der belasteten Innenluft und der gefilterten Raumluft über Transportschläuche sicherzustellen.

Je nach Belastung müssen auch verschiedene Luftreiniger kombiniert werden. Grob- und Feinstaubfilter können als Einzelfilter eingesetzt werden. Bei Schwebstofffiltern ist dies nicht möglich, da im Vorfeld eine Grob- bzw. Feinstaubfilterung zwingend notwendig ist, um den hohen Wirkungsgrad zu garantieren. Beim Einsatz eines Hepa-Filters ist daher die Verwendung eines Grob- oder Feinstaubfilters in jedem Fall nötig.

Abgesehen von gesundheitlichen Belastungen sinkt auch die Leistungsfähigkeit bei mit Schadstoffen belasteter Atemluft. Es ist also kein Wunder, dass in immer mehr Büroräumen Luftreiniger bzw. Luftreinigungsgeräte zu finden sind, die für eine angenehmere und vor allem reinere Luft sorgen. Oder aber man wählt einen ganz besonderen Raumduft für das Büro.

Starke Luftverunreinigungen

Die Probleme treten vor allem durch Tabak- und Zigarettenrauch, Hausstaub, Schimmelsporen, sowie bei Blütenstaub und Pollen auf. Ein geeigneter Luftreiniger bietet hier Einhalt, eliminiert die Schadstoffe aus der Luft und bringt wieder frische und gesunde Atemluft in Ihren Raum.

luftreiniger bei starker luftverschmutzungDoch wo genau werden heutzutage Luftreiniger bzw. Luftreinigungsgeräte eingesetzt?
Die Liste scheint fast unendlich: Private Haushalte, Büros, Produktionshallen, Gastronomiebetriebe, Praxen, Fitnesscenter, Museen, Bibliotheken, Krankenhäuser, Altenheime, Schienenfahrzeuge, Schiffe, Labore, Schulen, Kindergärten, Universitäten, Raucherräume, Aufenthaltsräume…

Und auch die Liste der Schadstoffe ist nicht zu kurz:
Die meisten Luftreiniger bewältigen: Staub, Viren, Feinstaub, Ultrafeinstaub, Toner- Druckerstaub, Ruß, Kfz-Abgase, Dieselruß, Bakterien, Pollen, VOC’s, Formaldehyd, PCB, Blütenstaub, Pollen, Tabakrauch, Lindan, Pyrethroide, chemische Lösungsmittel, Benzol, Xylol, Toluol, Formaldehyd, Asbest, allergenen Stoffe und viele anderen Stoffe, die gesundheitsgefährdende Auswirkungen haben können.

Luftverschmutzung

Die Luftverschmutzung im Innenbereich ist also ein sehr unterschätztes Gebiet. Vielen Arbeitgebern und Unternehmer scheint nicht klar zu sein, dass sie mit geeigneten Luftreinigern die Effizienz, Leistungsfähigkeit aber vor allem auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter steigern.

Studien besagen, dass die Menschen in Europa 90% ihrer Zeit in geschlossenen Räumen verbringen. Leider besitzt kaum ein Raum die Werte einer optimalen Atemluft, nämlich: 20% Sauerstoff und 80% Stickstoff. Viel zu oft finden sich die oben genannten Schadstoffe in der Atemluft wieder und führen zur gesundheitlichen Belastung der Menschen.

Abschließend möchte ich nochmals wichtige Fakten zusammenfassen und betonen warum Luftreiniger in der Zukunft nicht mehr wegzudenken sind:

  • Die Atemluft in den meisten Innenräumen ist derart von Schadstoffen belastet, dass gesundheitliche Probleme auftreten und Leistungsfähigkeit der Raumteilnehmer vermindern
  • Wir verbringen 90 % der Zeit in Innenräumen
  • In kaum einem Raum herrscht die optimale Atemluft Qualität
  • Luftreiniger werden in vielen Gebäuden eingesetzt und sind eine Investition, die sich für alle Beteiligte lohnt.
  • Die Luftreinigungsgeräte filtern nahezu alle Schadstoffe aus der Atemluft

Elektrostatische Luftfilter

Sie bestehen aus mehreren unter Spannung stehenden Metallplatten, die parallel angeordnet sind. Die im Inneren des Luftfilters verlaufenden Drähte führen eine Spannung, die die angesaugten Partikel elektrisch auflädt und durch die Ladung von den Metallplatten angezogen wird. Diese Form der Luftreinigung hat einen hohen Wirkungsgrad. Dieser Luftreiniger zeichnet sich dadurch aus, dass der Filtereinsatz nicht erneuert werden muss. Lediglich eine regelmäßige Reinigung mit dem Staubsauger ist notwendig, um den Wirkungsgrad von ca. 95% dauerhaft sicherzustellen.

Photokatalytischen Luftreiniger

Bei dem photokatalytischen Luftreiniger werden mittels eines Katalysators Staub- und Geruchspartikel aus der Raumluft eliminiert. Neben Geruchs- und Staubpartikeln werden auch Keime, Krankheitsviren und Bakterien aus der Raumluft gefiltert. Daher eignet sich dieser Luftreiniger speziell für den Einsatz in Räumen, die durch solche Partikel stark belastet werden. Die Filtereinsätze haben einen sehr hohen Wirkungsgrad von 99,99% bei Mikroorganismen. Alle photokatalytischen Filtereinsätze sind antibakteriell beschichtet und bieten eine lange Lebensdauer.

Filtereinsätze, Kohlefilter, Keramik

Entsprechend des gewünschten Einsatzbereiches gibt es für den Luftfilter verschiedene Filtereinsätze. Der Aktivkohlefilter bzw. Keramikkatalysatoren sind zur Beseitigung von Gasen, Gerüchen und Rauchpartikeln geeignet. Die schwarze Filtermatte absorbiert Moleküle aus organischer Herkunft. Der anfangs weiche Aktivkohlefilter wird mit zunehmender Lebensdauer härter und rauer. Für einen effektiven Einsatz sollte der Filtereinsatz rechtzeitig gewechselt werden.

Unterschied zwischen Luftreiniger und Luftbefeuchter

Die optimale Atemluft setzt sich aus 20% Sauerstoff und 80% Stickstoff zusammen. Aber Feinstaub, Staub von Fußböden, Lacken und Putzen, Reinigungsmittel und Staub von Druckern und Bürogeräten belasten die Luft in Wohn- und Arbeitsräumen zunehmend. Innenluft ist häufig stärker belastet als Außenluft. Durch die zunehmende Verschmutzung der Raumluft entstehen deutlich mehr gesundheitliche Beschwerden wie Asthma, Allergien oder chronische Kopfschmerzen.

Die Luft in Räumen ist stark durch verschiedene Schadstoffe belastet, die gesundheitsbeeinträchtigende Auswirkungen haben können. Belastungen können auch durch die Lage des Gebäudes auftreten. Autobahnen, Industriebetriebe und stark befahrene Straßenkreuzungen beeinflussen die Luftqualität erheblich.

Luftbefeuchter sind besonders in den kälteren Monaten gern benutzte Geräte. Durch das heizen fällt die relative Luftfeuchtigkeit rapide ab und trockene Raumluft kann Erkrankungen besonders des Atmungssystems begünstigen. Ein Luftbefeuchter bring die Raumluft-Feuchigkeit wieder in den gesunden Bereich von zwischen 15 und 20 Prozent.

Moderne Luftreiniger

Moderne Luftreiniger können Gas-, Staub- und Geruchspartikel aus der Raumluft filtern. Die angesaugte Luft wird über spezielle Filter gereinigt. Für die Luftreinigung werden verschiedene Geräte angeboten, die sich durch unterschiedliche Filtermedien unterscheiden. Am häufigsten ist der Hepafilter, der sogenannte Schwebstofffilter im Einsatz. Der „High Efficiency Particulate Air Filter“ (Hepa) besteht aus einem engmaschigen Synthetikfasergewebe sowie Zellulose oder Glasfaserverstärkungen. Bei besonders starken Beanspruchungen werden bis zu 1.000 Schichten dieser Fasergewebe übereinander gelegt und anschließend verbunden. Dadurch wird die Filterwirksamkeit der Luftreiniger deutlich erhöht, da die Filterfläche bis auf 4m² vergrößert wird.

Die Funktion eines Luftreinigers entspricht der einer Vakuum-Rezirkulierung. Hierbei wird über einen Ventilator, der einen Unterdruck erzeugt die Raumluft angesaugt. Diese Rumluft wird durch die speziell gekapselten Filtermodule geleitet und eliminiert dadurch die Partikel. Nach der vollständigen Luftreinigung wird die Luft wieder abgegeben. Für die Filterung stehen verschiedene Filterspezifikationen zur Verfügung. Ein Vorfilter, der grobe Partikel und Feinstaub (Grob- und Feinstaubfilter) filtert, ein Breitband-Granultat bzw. der Aktivkohlefilter kommt bei der Filterung von Gerüchen und Gasen zum Einsatz.

Der Schwebstofffilter wird bei der Luftreinigung von Viren und Bakterien eingesetzt. Der Luftreiniger zieht Partikel bis zu einer Größe von 0,3 Mikrometer ab, was einem Wirkungsgrad von 99,9% entspricht. Dies bedeutet, dass von 10.000 Partikeln nach der Filterung nur 3 Partikel übrig bleiben. Durch intensive TÜV- und Testprüfverfahren sind die meisten Luftreiniger auch für Allergiker geeignet. Daher hat der Luftfilter eine hohe Wirksamkeit gegen Rauch, Staub und Blütenpollen.

Unser Testsieger bei den Luftreinigern

Problematisch bei der Ermittlung eines Testsiegers ist die Raumgröße. Beim Kauf eines neuen Luftreinigers sollten Sie darauf achten, das Gerät für die zu reinigende Raumgröße zu wählen. Kleinere Räume sind nach dem Kauf klein Problem. Ist der Raum jedoch weitaus größer, macht eine Luftreinigung keinen Sinn.

Luftreiniger Kaufempfehlung